Aus dem Haus

Release der Woche: "We Can Do Anything" von den Violent Femmes

  • 04.03.2016
  • Violent Femmes, We Can Do Anything, Pias Recordings, 1 CD,  € 15,99

Violent Femmes, We Can Do Anything, Pias Recordings, 1 CD, € 15,99

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33 Jahre nachdem die Violent Femmes auf der musikalischen Bildfläche erschienen sind, liegt ab heute das neunte Album des Trios aus Milwaukee im Plattenladen. Alle Trademarks sind auf "We Can Do Anything" enthalten: die jugendliche Unbekümmertheit, die einzigartige Mischung aus Folk und Punk, die mit Lebensweisheiten gewürzten Texte und Gordon Ganos unvergleichliche Stimme, die immer noch den Schalk im Nacken bzw. auf den Stimmbändern trägt.

Auf dem Album sind neben Gordon Gano Bassist Brian Ritchie und Schlagzeuger Brian Viglione (ex-Dresden Dolls) zu hören. Herausragende Songs sind der Albumeröffner "Memory", "Holy Ghost", der so auch auf dem ersten Femmes-Album nicht fehl am Platz gewesen wäre und außerdem die tolle sentimentale Ballade "What you really mean" mit Kevin Hearn von den Barenaked Ladies am Klavier.

Das einzige Manko: Es sind nur zehn Songs auf dem Album. Hat aber auch den Vorteil, dass durch schnelles wiederholtes Anhören des Albums sich innerhalb weniger Stunden alle Songs perfekt in die Gehirnwindungen eingenistet haben. Und dann fängt der Spaß mit diesem tollen Album erst richtig an.

Produziert wurde das Album von Jeff Hamilton. John Agnello (Sonic Youth, Kurt Vile, Dinosaur, Jr.) zeichnet für den außerordentlich transparenten Mix verantwortlich, bei dem die gewohnt sparsame Instrumentierung der Femmes auf Platten eine federnde Dynamik erfährt.

 

Hannes Kraus, Hauptabteilungsleiter Musik/Film

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