Aus dem Haus

Brasilien erlesen: Die besten Tipps zum Gastland der Frankfurter Buchmesse

  • 14.10.2013
  • Brasilien erzählt // Klicken Sie auf das Foto für die gesamte Covergalerie
  • Joao Ubaldo Ribeiro: Brasilien, Brasilien
  • Chico Buarque: Vergossene Milch
  • Paulo Lins: Seit der Samba Samba ist
  • Marçal Aquino: Flieh. Und nimm die Dame mit
  • Clarice Lispector: Der Lüster
  • Graciliano Ramos: Kindheit

Brasilien erzählt // Klicken Sie auf das Foto für die gesamte Covergalerie

Brasilien – das ist mehr als der Zuckerhut, das „Girl from Ipanema“, Samba und Bossa Nova, Pelé und die Architektur Oscar Niemeyers. Das Land, das in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal Ehrengast der Frankfurter Buchmesse war, hat eine unglaublich facettenreiche, junge und dynamische Literatur zu bieten. 

 

In unserem aktuellen Newsletter haben wir unsere Lieblingsbücher für Sie zusammengestellt - und wer Lust hat, Brasilien auch musikalisch zu entdecken, den laden wir herzlich in unsere Weltmusik-Abteilung ein.

 

Brasilien erzählt, Fischer TaschenBibliothek, 336 S., € 12,00 

Brasiliens unbekannte Seite, den besonderen Zauber dieses Landes, können Sie mit diesem Buch entdecken – mit vielen Geschichten berühmter Autoren wie Jorge Amado oder Clarice Lispector und aufregenden jungen Stimmen von Rafael Cardoso und vielen weiteren. Sie alle machen sofort Lust, nach Brasilien zu reisen oder zu Hause auf dem Sofa davon zu träumen. 

 

Joao Ubaldo Ribeiro, Brasilien, Brasilien, Suhrkamp, 734 S., € 16,99 

Indios, afrikanische Sklaven und Portugiesen prallen im tropischen Bahia aufeinander, als vor etwa 300 Jahren die Geschichte des heutigen Brasiliens begann. João Ubaldo Ribeiro, einer der bedeutendsten Schriftsteller Brasiliens, beschreibt Stimmungen und Situationen sprachgewaltig und im Stil des magischen Realismus. Vor unseren Augen breitet er ein üppiges Panorama aus und lässt all die Kräfte und Widersprüche dieses überbordenden Landes spürbar werden. 

 

Chico Buarque, Vergossene Milch, S. Fischer, 208 S., € 19,99 

Chico Buarque ist einer der aufregendsten Schriftsteller Brasiliens und zählt ebenso zu den beliebtesten Sänger des Landes. Erzählt aus der Sicht des Hundertjährigen Eulálio, trifft sein Roman den Leser direkt ins Herz. Reale Abenteuer wechseln zu stummfilmartigen Träumen. Atemlos folgt man Zeile um Zeile, zurück in das Brasilien seiner Kindheit und Jugend und zu seiner einzigen Liebe Matilde. 

 

Paulo Lins, Seit der Samba Samba ist, Droemer Knaur, 352 S., € 19,99 

Dieser Roman hat Rhythmus im Blut! Rio de Janeiro, Ende der zwanziger Jahre. Brancura hat sich als Zuhälter etabliert und ist unglücklich in die schöne Valdirene verliebt. Beflügelt vom Zuckerrohrschnaps flüchtet er sich in der „Bar do Apolo“ in die Musik. In diesen Nächten entsteht etwas völlig Neues: eine Musik voller Leidenschaft, kraftvoller afrikanischer Rhythmen und überschäumender Lebensfreude. 

 

Marçal Aquino, Flieh. Und nimm die Dame mit, Unionsverlag, 288 S., € 12,95

Eine Recherche über Prostituierte führt den Journalisten Cauby in eine düstere Goldgräberstadt, wo er Zeuge der zunehmenden Spannungen zwischen Arbeitern und der Bergwerksgesellschaft wird. Er verfällt der verführerischen Lavínia. Doch sie ist mit einem viel älteren, sehr beliebten Prediger verheiratet. Als der Prediger ermordet wird, fällt der Verdacht auf Cauby - und damit beginnt eine Tragödie. 

 

Clarice Lispector, Der Lüster, Schöffling, 368 S., € 22,95

Auf den ersten Blick ist das Leben der jungen Virgínia unauffällig. Doch ihr ereignisloses Leben steht im krassen Kontrast zu ihrer gewaltigen inneren Welt. Mit dieser wagemutigen, konsequenten Erforschung eines weiblichen Bewusstseins eröffnete Clarice Lispector in ihrem 1946 erschienenen zweiten Roman der lateinamerikanischen Literatur neue Wege und entfaltet diesen unerhörten sprachlichen Reichtum, für den sie weltberühmt wurde. 

 

Graciliano Ramos, Kindheit, Wagenbach, 256 S., € 12,90 

Die ersten Bücher und die erste Liebe prägen unser aller Leben. Graciliano Ramos zeigt, dass das überall gilt – auch in der tiefsten brasilianischen Provinz. Das persönlichste Buch, das Graciliano Ramos je geschrieben hat, berührt durch seine eindrücklichen Bilder und seinen unaufdringlichen Stil. Sechzig Jahre nach dem Tod des Autors liegt „Kindheit“ nun erstmals in deutscher Sprache vor. 

 

 

 

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