Merkliste
Die Merkliste ist leer.
Der Warenkorb ist leer.
Kostenloser Versand
Kostenloser Versand
Bitte warten - die Druckansicht der Seite wird vorbereitet.
Der Druckdialog öffnet sich, sobald die Seite vollständig geladen wurde.
Sollte die Druckvorschau unvollständig sein, bitte schliessen und "Erneut drucken" wählen.

Angst und Lüge

Die Macht der Lüge, Instrument der Beherrschung und Verbrechen an der Menschheit
BuchKartoniert, Paperback
EUR22,00

Produktbeschreibung

Seit mehr als drei Jahren wird die Menschheit weltweit durch politische Maßnahmen, vornehmlich in den Industriestaaten in Angst und Schrecken versetzt. Dieser Vorgang hat eine Gesellschaft erschaffen, in der Angst, Verwirrung und Orientierungslosigkeit die Gemeinschaft bestimmen. Das natürliche menschliche Zusammenleben, Empathie, Respekt und Toleranz, Grundlage für eine friedvolle Mitmenschlichkeit, verschwanden unter dem Gerüst der politischen Repression. Mit perfider Herrschaftstechnik, die auf Angst und Lügen basiert, sind die zerstörerischen Maßnahmen bis in die Familien- und Freundschaftsstrukturen vorgedrungen und haben hier nachhaltig ihre entzweiende Wirkung entfaltet. In diesem Buch gehen die Autoren dem nach und erklären, wie die Eliten und ihre Protagonisten aus Politik und Wirtschaft die Bevölkerung in den Industriegesellschaften mit Hilfe von Psychologen lebenslang systemisch in Angst gefangen halten. Diese Gefangennahme dient ausschließlich der Ausbeutung menschlicher Ressourcen und wird von der Geburt bis zum Tod durch Konditionierung und Indoktrination inszeniert und verwirklicht. Diese Schrift soll helfen, die Angst zu nehmen, die Lüge zu entlarven, die Wahrheit über die Natur unserer Existenz zu erklären und die bösartigen Absichten der Herrschenden offenzulegen. Mit der Aufklärung über den Zustand der gesamten Natur und der aufgezeigten Möglichkeiten grundlegender Neuorientierung beabsichtigen wir, an der unabdingbaren revolutionären Reform menschlichen Zusammenlebens mitzuwirken. Die »Gemeinschaft für Frieden und Gerechtigkeit« (GFG) ist eine Vereinigung politisch und gesellschaftlich engagierter Menschen. Sie bündelt unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und Erkenntnisse, um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen zu erörtern und Alternativen für die Zukunft aufzuzeigen.
Weiterlesen

Details

ISBN/GTIN978-3-347-86944-8
ProduktartBuch
EinbandKartoniert, Paperback
FormatUngenäht / geklebt
Verlagtredition
ErscheinungsortBerlin
ErscheinungslandDeutschland
Erscheinungsdatum14.02.2023
Seiten400 Seiten
SpracheDeutsch
Gewicht575 g
Artikel-Nr.26319163
KatalogVLB
Datenquelle-Nr.0efe28d61966453c9f6391b89e2e25a8
Weitere Details

Bewertungen

Empfehlungen zu ähnlichen Produkten

Schon im Einband eine prägnante Andeutung des Ganzen, welches ein vortrefflicher Leitsatz sein kann. Es mutet als Essenz all seiner bisher erschienenen Bücher an, einer Art Ratgeber gleich, sowie eine liebevolle Hommage an den Sinn des Lebens. In Sentiment beachtendes Erfragen der verschiedenartigsten Richtungen vom Lauf des Lebens und beruhend auf seiner eigenen Erfahrung beschreibt, antwortet J. Strelecky sympathisch und mit leuchtend lebensbejahenden Worten, was seine Leser sowohl sich, als auch ihn während der Jahre fragten. So kann man beliebig eines der Kapitel aufschlagen, innehaltend seinen eigenen Themen auf der Spur sein oder Anregungen ausfindig machen. Will man tiefer einsteigen, kann man anhand der Hinweise das jeweilige Buch dazu nutzen. Natürlich gehen dem Wunsch oder der Idee, in Harmonie mit sich und allem drumherum leben zu können, immer das Bewusstsein vorweg, zu erkennen was gerade ist und wie wir uns darin üben können. Im Kapitel Algorithmus weist J.Strelecky darauf hin, sich darüber im Klaren zu werden. So gibt es wohl in Finnland die glücklichsten Menschen, da sie sich schulen den eignen "inneren Finnen" zu finden.
Eine gelungene Zusammenfassung und gleichzeitig bereichernde Ausgabe im gewohnt leicht verständlichem Stil. Hinzu kommen die Illustrationen im Aquarell gemalt, den Stimmungen der Fragen sehr nah, was das Sinnen erweitert. Und ich mag den Gedanken, dass die Selbstbestimmung immer in eigener Verantwortung bleibt.
Wir können das Patriarchat erst bekämpfen, wenn wir unser eigenes Verhalten hinterfragen. "Unlearn Patriarchy" zeigt uns in 15 Beiträgen Wege auf, um dies zu tun. Wie der Buchtitel schon verrät, ist es ein Buch über das Verlernen des Patriarchats. Es geht darum, Dinge zu hinterfragen, die wir bisher für selbstverständlich gehalten haben, und sich zu fragen, ob es auch anders geht. Eine absolute Leseempfehlung!
Das Buch für alle Babyboomer, die zwischen 1955 bis 1970 geboren sind! Der Soziologe Heinz Bude porträtiert das Lebensgefühl einer Generation, die über Jahrzehnte unsere Gesellschaft geprägt hat. Informativ beschreibt er die Sozialisation und Lebensbiografien der Ost- und Westboomer in Literatur, Film, Geschichte oder Musik. Was mir gut gefallen hat, dass er immer auch die ostdeutschen Lebens-verhältnisse im Blick behält. Mit dem sorglosen Umgang unseres Lebensstils auf Kosten der Nachgeborenen, muss sich unsere Generation aber auch einige kritische Fragen gefallen lassen. Unbedingt lesenswert!
Den ersten Band von "Unlearn Patriarchy" habe ich wirklich fast exzessiv gelesen: Ich habe wahnsinnig viel markiert, angestrichen, an den Rand geschrieben und bin einige Texte sogar mehrmals durchgegangen.
Dementsprechend habe ich mich sehr auf den zweiten Band gefreut, jedoch mit gemischten Gefühlen. Eine der Herausgeberinnen Emilia Roig ist im Vorfeld, beziehungsweise seit dem 07.Oktober 2023 mit antisemitischen Aussagen aufgefallen und das hat mir beim Lesen dann doch sehr große Bauchschmerzen bereitet. Für mich hat sich hier auf jeden Fall die Frage "Buch von Autor*in trennen" gestellt und ganz sicher bin ich mir mit meiner Antwort auch nach dem Lesen nicht.
Was ich aber auf jeden Fall auch noch sagen muss: Das Buch vereint erneut so kluge Texte von richtig tollen Autor*innen, von denen ich einige neu für mich entdeckt habe. Bestimmte Texte haben mich richtig begeistert und dafür bin ich dem Band sehr dankbar.
Wir können das Patriarchat erst bekämpfen, wenn wir unser eigenes Verhalten hinterfragen. "Unlearn Patriarchy" zeigt uns in 15 Beiträgen Wege auf, um dies zu tun. Wie der Buchtitel schon verrät, ist es ein Buch über das Verlernen des Patriarchats. Es geht darum, Dinge zu hinterfragen, die wir bisher für selbstverständlich gehalten haben, und sich zu fragen, ob es auch anders geht. Eine absolute Leseempfehlung!
Dieser Titel verdient es, endlich hier rezensiert zu werden! Kübra Gümü?ays erstes Buch beschäftigt sich mit einer der elementarsten Formen des menschlichen Seins: unserer Sprache. Da gibt es Kapitel, die von der wundersamen Erkenntnis erzählen, dass man nur das ausdrücken, erkennen kann, wofür man Worte hat, von Sprachen ohne Vergangenheitsform oder geschlechtsspezifischen Pronomen. Sie berichtet, wo auf der Welt man Begriffe hat für die Menge an Wasser, die sich in eine Hand schöpfen lässt, oder das Gefühl, eine Wegbeschreibung zu vergessen, sobald man unterwegs ist. Später wird es dann spezifischer; so beschäftigt sich ein Text mit der Frage, was passiert, wenn wir unsere Sprache mehr und mehr politisieren, bis wir mit dem gleichen Wortschatz aneinander vorbeireden. Oder was es heißt, öffentlich nur als Vertreterin einer Religion sprechen zu dürfen, nicht als Individuum. "Sprache und Sein" ist ein leicht verständliches Buch, toll zum Einstieg in die Gesellschaftswissenschaften.
Wer wissen will wie unsere Politik in Deutschland funktioniert, welche Akteure am Werk sind und welche Mechanismen greifen, dem sei dieses Buch, trotz aktueller Sommerhitze, wärmstens empfohlen! Denn Politik ist, wie sie mehrmals betont, wie Fussball: Die richtige Taktik, das beste Konzept, die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt! Aber in der Umsetzung rumpelt es halt oftmals...eben wie im Fussball. In lockerem Ton und verständlich geschrieben, ist das Buch der Journalistin Marietta Slomka, die immerhin schon seit 2001 im "heute-journal" des ZDF, dem Fernsehvolk das aktuelle Tagesgeschehen verkündet, nicht nur für erwachsene Interessierte geschrieben. Mit Sachverstand und Humor wendet sich die erfahrene Politikerklärerin vor allem an junge Leser und Leserinnen. Die finden hier einen prima Einstieg in verschiedenste Themenbereiche mit vielen Beispielen, Fragestellungen und Erklärungen. Das macht neugierig, macht Spaß und man lernt Zusammenhänge besser verstehen!
Ich denke dieses Buch kann ein guter Einstieg für jene sein, die sich noch nicht mit Theorien zu Liebe in den letzten, sagen wir, 100 Jahren auseinandergesetzt haben. Ich fand es allerdings relativ kurz gefasst und etwas durcheinander. Dafür, dass es auch relativ kurz ist, wird sehr viel aufs Paraphrasieren gesetzt. Die Stimme der Autorin kam einfach zu kurz. Ich meine das jetzt nicht im Hinblick auf eigene Erfahrungen. Für Pop-Gender-Theorie ein solider Anfang. Aber was Neues konnte ich hier nicht entdecken.
Ein provokantes Sachbuch!
Dieses Sachbuch mit vielen Impulsen zur Abschaffung der patriarchalen Ehe wartet auf mit vielen Themen und Thesen, die zum Nachdenken anregen. Das Cover mit der lockeren, provokant in pink gesetzten Handschrift über den schwarz gedruckten Buchtitel fällt auf. Die pinke Farbe verkörpert klar die weibliche Sichtweise in punkto Ehe. Die Themenvielfalt reicht von Feminismus, Geschlechterverhältnisse, Rollenmuster, Klassizismus und Sexualität bis zu Care-Arbeit, Kinder, häusliche Gewalt, Gender-Pay-Gap, Gender-Pension-Gap und Gender-Tax-Gap. Ich bin auch den hier beschriebenen gesellschaftlichen Normen einer heterosexuellen Ehe gefolgt, halte einige Stellen für zu radikal und zu überspitzt, teils zu wenig wissenschaftlich, teils aus zu persönlichen Ansichten der Autorin gestrickt. Ich selbst bin mit meiner Rolle in dieser Gesellschaft zufrieden sind und sehe diese nicht als etwas Aufgedrücktes an. Natürlich ist eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen auch ohne Ehe möglich, doch im Falle einer Trennung möchte ich nicht als die alleinerziehende und beruflich dann überlastete, finanziell schnell überforderte Frau zurück bleiben Insgesamt eine Lektüre zum Nachdenken!
Elliot Page schreibt nicht nur darüber, wie es ist, in Hollywood trans zu sein; wie kurz nach seinem Durchbruch mit "Juno" bereits in der Presse über seine Sexualität gemutmaßt, ihm gesagt wird, dass ein Outing schlecht für die Karriere sei, wie Kostümproben zum Albtraum werden und berühmte Schauspieler angetrunken auf Parties meinen, "sie würden sie nur mal richtig durchvögeln müssen". Page schreibt auch darüber, wie es ist, als nicht heteronormatives Kind zweier Eltern, die sich bald trennen werden, in der kanadischen Kleinstadt aufzuwachsen, über Schweigen, elterliche Manipulation und böse Stiefmütter.
Auch, wenn seine Sprache dabei manchmal etwas unbeholfen klingt, die unchronologische Erzählung der Ereignisse mit all den darin vorkommenden, ständig wechselnden Charakteren mich oft nicht ganz folgen ließ, berührt die Biografie doch mit ihrer Nähe zum Erzähler, dem man seinen Drang nach absoluter Wahrheit, nach Selbsterkenntnis, sofort anmerkt. Dementsprechend und unumgänglich beschäftigt sich "Pageboy" viel mit Ausgrenzung, Trauer und Traumata, der Autor beschreibt Selbstverletzung, Essstörungen und homo-/transsexuellen Selbsthass ungeschönt. "Pageboy" ist ein Buch, das keine Rücksicht auf die Gefühle des/der Leser*in nimmt, und das ist gut so. Anders wäre Page sicherlich nicht so ein haarsträubend wahres, politisches und hollywoodkritisches Debüt gelungen.
KI ist in den Nachrichten allgegenwärtig und das Fortschrittstempo mit dem neue Produkte auf den Markt drängen, wie Sprachübersetzungen oder Gesichtserkennungssysteme, ist enorm. Mittlerweile gibt es viele Bücher darüber wie KI unseren Alltag bestimmt. Mit der Entwicklung wurde ein mächtiges Instrument geschaffen von dem tiefgreifend existenzielle Bedrohungen ausgehen können. Fast keiner aber spricht davon diese Technologie zu kontrollieren, sie einzudämmen. Mustafa Suleyman, exzellenter Kenner der Branche und Mitbegründer eines der weltweit führendenden KI-Unternehmen DeepMind, machte schon früh in Vorträgen auf dieses Dilemma aufmerksam. Das ist auch das Anliegen seines Buches: Ein technisches, gesellschaftliches und rechtliches Maßnahmenbündel damit wir mit der Welle besser umgehen können. Ausgezeichnete Analyse!
After reading my collegue's review, I decided to give it a shot, being sex-related sociology amongst my fields of interest.
Ania Srinivasan deals with thorny topics which feminists have been engaging for decades with, without coming across as condescending. On the contrary, her stance on the different issues is imbued with knowledge and humbleness of not having necessarily the final answer. Her intellectual honesty is just so outstanding that - no matter if you agree with her or not - you can't help but keep the book glued to your eyes!

I hope to hear more of her publishings soon
Ein provokantes Sachbuch!
Dieses Sachbuch mit vielen Impulsen zur Abschaffung der patriarchalen Ehe wartet auf mit vielen Themen und Thesen, die zum Nachdenken anregen. Das Cover mit der lockeren, provokant in pink gesetzten Handschrift über den schwarz gedruckten Buchtitel fällt auf. Die pinke Farbe verkörpert klar die weibliche Sichtweise in punkto Ehe. Die Themenvielfalt reicht von Feminismus, Geschlechterverhältnisse, Rollenmuster, Klassizismus und Sexualität bis zu Care-Arbeit, Kinder, häusliche Gewalt, Gender-Pay-Gap, Gender-Pension-Gap und Gender-Tax-Gap. Ich bin auch den hier beschriebenen gesellschaftlichen Normen einer heterosexuellen Ehe gefolgt, halte einige Stellen für zu radikal und zu überspitzt, teils zu wenig wissenschaftlich, teils aus zu persönlichen Ansichten der Autorin gestrickt. Ich selbst bin mit meiner Rolle in dieser Gesellschaft zufrieden sind und sehe diese nicht als etwas Aufgedrücktes an. Natürlich ist eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen auch ohne Ehe möglich, doch im Falle einer Trennung möchte ich nicht als die alleinerziehende und beruflich dann überlastete, finanziell schnell überforderte Frau zurück bleiben Insgesamt eine Lektüre zum Nachdenken!
Ein ungewöhnliches Buch! Ein grossartiges Buch über Scham, unüberwindbare Hindernisse, Angst, Familie und Depression. Übersichtlich strukturiert: Aufgezeichnete Interviews der Autorin mit ihrer Therapeutin wechseln sich ab mit den Erkenntnissen nach den Sitzungen. Eine Erzählung darüber, was die junge Autorin bewogen hat, sich in Therapie zu begeben, die Sitzungen aufzuzeichnen und den Behandlungsprozess zu dokumentieren. (Samia)
Für mich ist dieses Buch eines der bewegendsten Bücher, die ich in letzter Zeit - gerade auch im Hinblick auf feministische Literatur - gelesen habe.
Es gab unglaublich viele Momente, in denen ich mich in meiner Lebenssituation und die daraus resultierenden Fragen extrem gesehen gefühlt habe. Zu wissen, dass ich in der Zerrissenheit, der Ratlosigkeit, der Wut und der Trauer, die auch mich oft befällt, nicht alleine bin, empfand ich als ungemein tröstend und ich bin dankbar, dass Shila Behjat den Mut hatte, ein solch persönliches, ehrliches Buch zu schreiben. Gerade das immer wiederkehrende Infragestellen von scheinbar allgemeingültigen Ansichten, das Aufspüren eventueller anderer Möglichkeiten und Sichtweisen und auch immer wieder das Eingestehen, das es vielleicht gar nicht DEN richtigen Weg gibt, hat dieses Buch für mich sehr menschlich und nahbar gemacht und viel Stoff zum Über- und Nachdenken gegeben.
Nach zwei Romanen hat die Leipziger Autorin Svenja Gräfen ein Buch über Selbstfürsorge geschrieben. Für diejenigen, die sich bisher noch wenig mit dem Thema beschäftigt haben, ist es ein guter Einstieg. Es hebt sich auch sonst sehr positiv von den üblichen Ratgebern ab, da es nicht so seicht und oberflächlich daherkommt. Die Verknüpfung von Feminismus und Selbstfürsorge ist ein neuer erfrischender Ansatz. Wer endlich mehr Zeit für sich selbst erübrigen möchte (und das ohne schlechtes Gewissen), dem sei dieses Buch ans Herz gelegt!
Sarah Wagenknecht geht es in ihrem neuen Buch um eine deutliche Abgrenzung zwischen der traditionellen Denkweise liberaler Linken und einer neuen Weltsicht die sich im modernen heutigen Begriff des Linksliberalismus etabliert hat, die aber weder links noch liberal sind. Der Kampf um rechtliche Gleichheit wie die Bezahlung höherer Löhne, bessere Bildungs- und Aufstiegschancen oder prekäre Wohnverhältnisse gehören zum Selbstverständnis linker Politik. Sie beklagt den Niedergang unserer Debattenkultur und einer sich verfestigenden Überheblichkeit und Intoleranz gegenüber Menschen, die seit Jahren um ihren persönlichen Lebensstandard hart arbeiten müssen und die der globalisierte Kapitalismus zu Verlierern gemacht hat. Wagenknecht analysiert diesen Typus als sogenannten "Lifestyle-Linken" der sich nur noch am Rande für soziale Fragen interessiert und sich selbstzufrieden in seinem gut situierten Mikrokosmos eingerichtet hat. Ein Buch, dass für Konfliktstoff sorgen wird!
Mythos ja und kontrovers dazu... das es die Gemüter erhitzt, glaube ich gern. Eigentlich ein kleines historisch recherchiertes Lexikon, wie italienische Küche und deren so viel gelobten Delikatessen wirklich entstanden. Alles ein Märchen, von wegen Tradition und lang gepflegte Herstellungsmethoden? Wie sehr hängt die Bewertung des Geschmacks und des guten Essens davon ab, gibt man sich dem Gedanken WERTVOLL hin, da das Wissen von langjähriger Tradition teils aufwendiger Verfahren die Herstellung des Produktes veredelt. Wie sich heraus stellt, ist die italienische Küche doch eher sehr jung und aus vielerlei politischer Akzeptanz ein Weltenmix. Wie zum Beispiel die berühmte Pasta- eher aus Afrika, Wein- eher aus England, Schinken - eher den Kelten zu verdanken, Tomaten- eher aus Israel... etc. Es lohnt sich, hier dem gesellschaftlichen Kontext und der politischen Entwicklung Italiens auf den Grund zu gehen und beim Lesen gibts so manchen Aha- Effekt. So kann es auch ein wenig desillusionierend wirken, doch die viele Fakten und Ereignisse machen es allemal spannend und hinterfragen die Kultur des wohlgerühmten italienischen Essens.
Ein sehr spannendes Buch, das viele Einblicke in die Pornoindustrie, die Pornokonsument*innen und Unterscheidungsmöglichkeiten bei beidem bietet. Es lädt dazu ein, eigene Ansichten zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen. Gerade in Bezug auf Porno und Emanzipation gab es für mich einige sehr kluge Gedanken.
Auch wenn ich es stellenweise etwas trocken fand, da es viele Querverweise auf andere Werke, Statistiken und Untersuchungsergebnisse etc gibt, geben meines Erachtens nach gerade diese verschiedenen Quellen dem Buch eine angenehm objektive Sichtweise, die sich perfekt mit einer sehr wertschätzenden Art der Kommunikation von Paulita Pappel verbindet.
Um kein Thema wird derzeit so emotional aufgeladen gestritten wie die um die "kulturelle Aneignung". Jens Balzer versucht mit seinem neuen Werk, wieder Sachlichkeit und Differenziertheit in die Diskussion um Dreadlocks tragende Weiße, Winnetou und Co. zu bringen. Und er stellt die relevante Frage: "Wie kann man als verletzend empfundene Arten der Appropriation reflektieren und kritisieren, ohne die Begrifflichkeiten der Identität, des Eigentums und des Verbots zu benutzen?"S. 57)
Beatrice Frasl legt mit ihrem Buch "Patriarchale Belastungsstörung" einen beeindruckenden Einblick in die Verbindung zwischen mentaler Gesundheit und sozialer Ungleichheit vor. Die Kulturwissenschaftlerin beginnt mit ihrer persönlichen Odyssee auf der Suche nach einem Therapieplatz, die von den begrenzten Kapazitäten und finanziellen Hürden im österreichischen Gesundheitssystem geprägt ist. Das ist der Ausgangspunkt einer kritischen Analyse der Versorgung psychischer Krankheiten, insbesondere in Österreich und Deutschland. Frasl deckt hier Missstände in der psychotherapeutischen Versorgung auf und kritisiert die gedeckelte Anzahl von Psychotherapeuten, deren Behandlung von den Krankenkassen übernommen wird. Die lange Wartezeit auf Therapieplätze wird als schwerwiegendes Problem beleuchtet. Frasl selbst wartete Monate bis Jahre auf eine Behandlung.

Das Buch wirft essentielle Fragen auf, die die Neutralität von Diagnosen in den Fokus rücken. Insbesondere wird die Rolle von Geschlecht und patriarchalen Strukturen in der Diagnose psychischer Krankheiten thematisiert. Frasl verweist auf stereotype Vorstellungen und Rollenbilder, die im Laufe des Aufwachsens erlernt werden und die Männer davon abhalten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Kritisch betrachtet die Autorin die traditionellen Diagnosekataloge, die bis vor wenigen Jahrzehnten Krankheitsbilder wie Homosexualität oder Hysterie enthielten. Auch stellt sie die Wirksamkeit von Antidepressiva in Frage und eröffnet die Diskussion über alternative Therapieansätze wie das "Social Prescribing".

"Patriarchale Belastungsstörung" ist ebenso scharfsinnig und klug wie erfrischend rebellisch. Frasl gelingt es, die Komplexität der Thematik verständlich zu vermitteln und den Leserinnen und Lesern einen tiefen Einblick in die Herausforderungen der psychischen Gesundheit von Frauen zu gewähren. Das Buch regt zum Nachdenken an und bietet konkrete Anstöße für eine dringend benötigte Diskussion über die Verbesserung der Versorgung psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft.
Madita Oeming hat das Buch geschrieben, auf das wir gewartet haben. In neun Kapiteln setzt sie sich positiv mit dem Medium des Pornos auseinander, und räumt dabei mit vielen Missverständnissen auf. Mit der Geschichte der Pornografie von archäologischen Ausgrabungen in Pompeji bis hin zum Broadway, gleicht die erste Hälfte der Essaysammlung einer informativen Zeitreise. Weitaus spannender wird es, wenn es um die Rolle geht, die Pornos in der Jetzt-Gesellschaft einnehmen, die immer wieder im starken Kontrast zur vermeintlichen Sauberkeit, Aufgeräumtheit und Aufgeklärtheit des 21. Jahrhunderts steht. Diese Diskrepanz nicht mit Scham zu füllen, sondern ihr interessiert, gelassen und trotzdem kritisch zu begegnen, gelingt Oeming. Dem/der Leser*in zeigt sie auf, wie spannend es ist, über menschliche Sexualität zu lernen, indem man sich die Trendkategorien auf Pornhub anschaut. Ein Sachbuch für alle, die dachten, sie hätten schon jedes Sachbuch gelesen.
Weltbestseller und mit Sicherheit kein Geheimtipp, jedoch von unverminderter Aktualität. Hans Rosling machte als Arzt für verschiedene internationale Organisationen die Erfahrung, dass überall auf der Welt, unabhängig von Herkunft und Bildungsstand, die Bevölkerung die aktuelle Lage weit schlechter einschätzte, als dies tatsächlich der Fall war. So entstand die Idee, mit Hilfe unglaublicher Datenmengen und ausgeklügelter Statistikprogramme eine faktenbasierte Sicht auf die Gegenwart zu ermöglichen. Doch Rosling war nicht nur der Herr der Daten. In erster Linie war er ein großer Menschenfreund, der den Zirkus liebte und bei Vorträgen Zuhörer gerne mit seinen Künsten als Schwertschlucker schockte. Vielleicht gerade weil er um die Macht der Illusion wusste und verstand, dass Hinterfragen oft komplizierter ist als Verallgemeinern, setzt er dem keine langen Erklärungen, sondern pure Fakten entgegen. Testen Sie auf den ersten Seiten ihr Wissen - Sie werden aus dem Staunen nicht herauskommen
Die Kulturwissenschaftlerin Sarah Diehl untersucht in ihrem neuen Buch das Potenzial des weiblichen Alleinseins. Sie stellt sich die Frage, warum Beziehungen und Familie, die keinen Raum zum Alleinsein ermöglichen, zu Einsamkeit führen.

Wie schon in ihrem Buch "Die Uhr, die nicht tickt - kinderlos glücklich" ein sehr empfehlenswertes Debattenbuch, das Althergebrachtes hinterfragt und gerade Frauen ermutigt, das Alleinsein immer wieder bewusst zu suchen und für sich selbst zu nutzen.
Max Czolleks neues Essay schließt den Kreis seiner Reihe von Debattenbüchern "Desintegriert euch!" und "Gegenwartsbewältigung". In seiner neuen Streitschrift analysiert er, dass sich verändernde Verhältnis der deutschen Gesellschaft zur eigenen Geschichte, wovon ein Teil sich um dem Wunsch nach Aussöhnung bemüht. Aber wie und in welchem Rahmen finden diese Prozesse statt, welcher Dramaturgie folgen sie? Czollek beschreibt anhand von historischen Ereignissen die verschiedenen Phasen unserer Erinnerungskultur. Aber wie "neunormal" sind Rekonstruktionen von Schlössern, Synagogen und Altstädte, das Ausrufen von Gedenktagen, Reden, Zeitenwenden und einer Verkündigung von Deutschlands Führungsanspruch in der Welt? Czollek beobachtet ganz genau, kritisch, mit einer Prise Polemik, direkt und mit unverstelltem Blick.
Trauer hat leider ein schlechtes Image, betrifft uns aber alle, da sie eng mit der Liebe verwandt ist. Caroline Kraft und Susann Brückner, die beide nahestehende Menschen verloren haben, und danach mit der Sprachlosigkeit ihrer Umwelt konfrontiert waren, holen in ihrem Podcast und nun auch in Buchform den Schmerz auf die Bühne und bitten ihn zum Tanz. Trauer tut weh, ist aber ein gestaltbarer und wertvoller Prozess, der viele Formen annehmen kann, aber Raum braucht. Die Autorinnen schreiben nahe am Leben, frei von Tabus und geben hilfreiche Tipps, was im Falle eines Verlusts (der trauernden Person und einem selbst) helfen kann- und was eher nicht; ermutigen aber vor Allem dazu, einen eigenen Weg zu finden.

Bemerkenswert und empfehlenswert, tröstlich und sympathisch.
Sind wir uns in unseren intimsten Beziehungen wirklich nah? Sehen wir unser Gegenüber ganz und verstehen wir die Unterschiede in den Erfahrungen und Lebensrealitäten unserer Parter|Innen? Sind wir bereit, uns füreinander zu öffnen und eigene Muster zu erkennen und zu verändern?
Wie Diskriminierungen auch zwischen Menschen in Liebesbeziehungen Abstand schaffen können - darüber schreibt Josephine Apraku in 'Kluft und Liebe'.
Ein wichtiger Diskurs, den die Autorin in einer Mischung aus persönlichen Einschüben und wissenschaftlicher Abhandlung aufrollt. Mit klugen Reflexionsfragen regt das Buch zu proaktiven Überlegungen an und hilft dabei, die blinden Flecken in den eigenen Denk- und Verhaltensmustern aufzudecken. Ein wichtiger und notwendiger Aufruf zur Diskussion und ein Wegweiser für aufrichtige Nähe.
"Mission" hat die italienische Ökonomin ihr neuestes Buch genannt, in Anlehnung an John F. Kennedys Aufruf im Jahr 1962 an seine Landsleute zu einem gemeinsamen Ziel - der Apollo-Mission. Wirtschaft, Regierungen und Unternehmen stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Energiewende, soziale Ungerechtigkeit, Mobilität und der Klimawandel. Dabei sollte laut Mazzucato dem Staat eine führende und lenkungsbewusste Position eingeräumt werden, immer zum Nutzen des Gemeinwohls aller Menschen in Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Es bedarf allerdings eines radikalen Wandels und Umdenkens welche Rolle der Staat in der Wirtschaft spielen und wie missions- und lösungsorientiertes Denken gelingen kann. Gerade in der Coronakrise wurden in Amerika, Europa und auch hier in Deutschland milliardenschwere Konjunkturpakete auf den Weg gebracht. Aber nur allein mit Geld werden die drängendsten Probleme, vor denen wir heute weltweit stehen, jedenfalls nicht zu lösen sein.
Aller Augen und Aufmerksamkeit richten sich ab heute und für die nächsten zwei Wochen auf die in Ägypten stattfindende 27. UN-Klimakonferenz COP27. Eine kommt nicht. Greta Thunbergs Kritik an der Konferenz als Forum zum "Greenwashing" deckt sich mit ihren im Buch beschriebenen Erfahrungen, und wie sie schreibt, will sie sich "so manchen Mist von Politikern" einfach nicht mehr anhören. Das Nachschlagewerk fasst die aktuellst möglich verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen. Das Expertenwissen ist für jeden Leser wirklich in klarer und verständlicher Sprache geschrieben.Keine Angst vor dem Umfang des Buches: das Layout ist schön übersichtlich gestaltet, die Texte sind kurz gehalten und Diagramme, Fotos, Schaubilder und Zitate lockern jedes von Greta einleitende Kapitelthema sehr gut auf. Die Einnahmen des Buches gehen übrigens ausschließlich an ihre Stiftung, die Tantiemenerlöse fließen in Klimaprojekte. Einfallsreich auch der Buchumschlag: ein Klimadiagramm!!!
Sebastian Goddemeier widmet sich in seinem Buch "Coming Out" vielen queeren Stars, die von ihren Erfahrungen unterschiedlichster Couleur berichten. Die Homo- und Transfeindlichkeit durften sie alle erleben, aber viel Mut, Resistenz und vor allem Selbstakzeptanz sind die Wegbereiter für ein autonomes Leben. Ob so viel Leid, Mobbing und Hass in der Kindheit, vor allem der Provinziellen, bin ich wirklich erstaunt über die Aufarbeitungsprozesse der Betroffenen, die dem Elend ein Ende setzen. Die Mechanismen sind unterschiedlichster Natur, je nachdem wieviel Unterstützung aus dem Elternhaus kam. Sophie Melina und Drangsal, die anderen raten, auf das Bauchgefühl zu hören. Ralf König, der zum Coming Out ermutigt "macht es, bringt es hinter euch, danach ist das Leben ehrlicher und entspannter". Michael Michalsky, der das Langzeitziel vor Augen hat, dass sich ein Coming Out erübrigen sollte. Heteros müssen das ja auch nicht tun.

Autor/in

Die Gemeinschaft für Frieden und Gerechtigkeit (GFG) ist eine Vereinigung politisch und gesellschaftlich engagierter Menschen mit verschiedenen beruflichen Hintergründen. Sie bündelt unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und Erkenntnisse, um aktuelle gesellschaftlich-politische Fragen zu erörtern und Alternativen für die Zukunft aufzuzeigen. www.gfg.vision

Schlagworte

Cookies und Dienste
Wir setzen Cookies und Dienste ein, auch von Drittanbietern, um Dir ein bequemes, personalisiertes Shoppingerlebnis zu bieten sowie für die Analyse und Verbesserung unserer Website und zur interessenbasierten Werbung für unsere Angebote.

Einige Cookies sind für den Betrieb der Website erforderlich, für alle weiteren benötigen wir Deine Einwilligung. Durch einige Dienste erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten in Drittländern außerhalb des EWR/der EU. Diese Länder haben nicht das gleiche Datenschutzniveau und die Durchsetzung Deiner betroffenen Rechte kann eingeschränkt oder unmöglich sein. Weitere Informationen dazu erhältst Du in unserer Datenschutzerklärung.

Über den Button "Einstellungen konfigurieren" kannst Du auswählen, welche Cookies Dienste Du zulassen willst. Du kannst Deine Einwilligung jederzeit am Ende der Datenschutzerklärung ändern / widerrufen.
Datenschutzerklärung
Alles annehmenAlles ablehnenEinstellungen konfigurieren