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Aus dem Haus

#1 Tinder für Fortgeschrittene - doch wo? Bei Dussmann!

Melting Pot of People

Seit einem Jahr können wir, Hendrik, Gibran und Linde, uns Auszubildende bei Dussmann das KulturKaufhaus nennen.

Zum Start unseres zweiten Ausbildungsjahres wollen wir Euch in den nächsten Wochen, jeden Dienstag, an ein paar besonderen Stories teilhaben lassen, die für uns das KulturKaufhaus zu einem echten Melting Pot of People machen.


Wisst ihr noch? 2012? Das war das Jahr, in dem sich eine Revolution ankündigte: Tinder, formerly known as „Die Suche nach der großen Liebe“! Oder der kleinen. Oder nach einer zweiten. Oder nach gar keiner. Tinder, das ist Blinddating light. Die Kontaktanzeige für die etwas weniger Hartgesottenen und Selbstbeschreibungsmüden.

Tinder war fortan Thema. Niemand machte es, doch jeder wollte darüber reden. Dann machten es alle. Und alle redeten darüber. Inzwischen ist Routine eingekehrt, und tindern während des Toilettenganges ist auch voll okay. Fortan bereitet vor allem die Wahl des Ortes für das erste Treffen Kopfzerbrechen.

K., eine etwas entferntere Bekannte von mir, unterscheidet bezüglich der Ortswahl zwischen pragmatischen und ideologisch gefärbten Lokalitäten. K gibt mir Profitipps. Eine große Buchhandlung, sagte sie, sei der perfekte Ort für ein erstes Date. Groß und geräumig, super viel Gesprächspotenzial, relativ anonym und doch geschützt durch die vielen anderen Menschen, sollte sich der Typ als Psychopath entpuppen.

Außerdem böten Buchhandlungen ja auch immer ein gewisses Potenzial für Begegnungen romantischer Natur. Man denke nur an „Notting Hill“, oder „Harry und Sally“ oder auch „E-Mail für Dich“.


Also lag es vollkommen nah, dass K. auch das KulturKaufhaus als Begegnungsraum testete. Ihr Date war vom Typ „John Cusack mit viel Bart“, also ganz niedlich. Im English Bookshop saßen sie dann auf einem Sofa beieinander und schauten angestrengt den anderen Menschen zu, die ihrerseits wahrscheinlich wiederum angestrengt in Bücher schauten, weil sie eigentlich dem stockenden Gesprächsverlauf des Paares auf dem Sofa zuhörten. Auch so eine neue Sozial-Sportart seit 2012: Im öffentlichen Raum Tinderdates zu identifizieren. Es herrschte Beklommenheit.


Beide spazierten ein wenig durch die verschiedenen Abteilungen und versuchten zu reden. Es ging viel um Virginia Woolf (seine Lieblingsautorin) und T.C Boyle (ihren Lieblingsautoren). Endlich gerieten sie über „Grün ist die Hoffnung“ in eine leidenschaftliche Debatte über die Legalisierung von Cannabis und die sozialstrukturelle Situation rund um den Görlitzer Park. Doch dann, leider, landeten sie in der Musik-Abteilung. „John Cusack mit viel Bart“ zeigte K. seine liebsten Platten. Und sie? Aktivierte eiligst den Fluchtmodus. Warum? K.s Antwort im O-Ton: „Schnulziger Mist“! Schade. Unschlüssig standen sie dann eine Weile vor dem Ausgang rum, dann kaufte K. noch auf seine Empfehlung Siegfried Lenz' „Schweigeminute“.
 


K. hatte zwar noch eine weitere Verabredung mit ihm, doch letztlich schien der Graben zwischen beiden Interessen und Geschmäckern zu groß. Immerhin hat K. nun mit dem KulturKaufhaus den perfekten Ort für ihre Tinder-Dates gefunden!