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Jazzfest Berlin 2019: Neue Stimmen und internationale Begegnungen

Jazzfest Berlin 2019: Neue Stimmen und internationale Begegnungen 

The last thing I’m interested in is existential freedom.

Anthony Braxton

Mit einem Fokus auf Communities, Kollektive und internationale Begegnungen, aber auch auf Improvisation als Kultur und Sprache solcher Gemeinschaften, setzt das Jazzfest Berlin 2019 seine im letzten Jahr begonnene Neuausrichtung fort, knüpft an bereits geschlossene Partnerschaften an und lädt eine Vielzahl von neuen Stimmen ein, im Rahmen des Festivals ihre Deutschlandpremiere zu feiern.

An vier Festivaltagen werden rund 200 Musiker*innen aus 15 Ländern in verschiedensten Formationen im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten auftreten.

Mit der erst dritten Aufführung weltweit von Anthony Braxtons Großprojekt „Sonic Genome“ eröffnet das Jazzfest Berlin im Gropius Bau und wird auch mit einer Kostprobe seiner „ZIM Music“ beschlossen. Zwei Late Night Labs rücken die Prozesshaftigkeit des musikalischen Vorgangs ebenfalls in den Vordergrund: Das neue Format beim Jazzfest Berlin bietet eine Plattform für interdisziplinäre Zusammenarbeit in Echtzeit.

Mit dem KIM Collective wird eine Partnerschaft aus dem letzten Jahr fortgesetzt und ein Blick auf die diverse Musikszene Berlins geworfen. Das Australian Art Orchestra wird neben literarisch inspirierten Kompositionen Peter Knights ein neues Auftragswerk der in Berlin ansässigen australischen Gitarristin Julia Reidy zur Aufführung bringen. Der Berliner Schlagzeuger Christian Lillinger präsentiert sein anspruchsvolles Projekt „Open Form for Society“. Und die türkische Vokalistin Cansu Tanrıkulu, ebenfalls in Berlin ansässig, feiert beim Jazzfest Berlin 2019 zusammen mit ihrem neuen Trio Melez die Weltpremiere einer „Suite“.

Nicht minder virtuos geht es bei der französischen Sängerin Leïla Martial zu. Und an die Schwerpunktthemen der letztjährigen Festivalausgabe – Afrofuturismus und Chicago als musikalisches Zentrum – dockt Angel Bat Dawid mit ihrer Chicagoer Band The Brothahood an. Andere Genregrenzgänger*innen der diesjährigen Festivalausgabe integrieren sowohl die musikalische Formensprache als auch den politischen Gehalt von Hip-Hop in ihre Musik, etwa Ambrose Akinmusire mit der Deutschlandpremiere seines neuesten Albums „Origami Harvest“, James Brandon Lewis mit seiner Frontline-Partnerin Jaimie Branch in „An UnRuly Manifesto“ oder die texanische Band The Young Mothers.

Weitere Highlights sind die hr-Bigband feat. Joachim Kühn, Marc Ribot mit seinem neuen Quartett sowie Sinikka Langeland in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Insgesamt werden beim Jazzfest Berlin 28 musikalische Acts zeigen, wie breit sich die Vorstellungen davon, was Jazz sein kann, entwickelt haben und welchen Freiraum es für eine Vielzahl von Experimenten und Communities gibt.