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Musikfest Berlin

Das Musikfest Berlin, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker, präsentiert noch bis zum 23. September in insgesamt 33 Veranstaltungen mit 9 Uraufführungen das diesjährige Festivalprogramm „Beethoven und die Musik unserer Zeit“.

 

An den Aufführungen von Beethoven Symphonien beteiligen sich die Berliner Philharmoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Konzerthausorchester Berlin und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und präsentieren seine Musik im Kontext von Werken des 20. Jahrhunderts – von Alban Berg, Béla Bartók, Alfred Schnittke, Arnold Schönberg, Richard Strauss und Anton Webern – bis hin zur zeitgenössischen Musik:

Das Ensemble Modern, das dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, gastiert mit dem britischen Dirigenten George Benjamin in der Philharmonie. Von Benjamin selbst steht „At First Light“ auf dem Programm, und von Wolfgang Rihm die einstündige hochvirtuose Komposition „Jagden und Formen“ für großes Ensemble von 30 Musikfer*innen.

 

 

Tags drauf (4.9.) ist das Klangforum Wien zu Gast, das zu den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik zählt. Mit im Gepäck haben sie Werke (u. a. eine Uraufführung) der britischen Komponistin und Trägerin des Siemens Musikpreises 2019 Rebecca Saunders, die einen weiteren Schwerpunkt im Festival bildet.

 

 

Für das zweite Konzert an diesem Abend hat sich das Klangforum Wien mit einem weiteren Ausnahme-Ensemble, den Neuen Vocalsolisten aus Stuttgart, zusammengetan, um ein neues Werk des griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis, das ihnen auf den Leib komponiert wurde, uraufzuführen. In langjähriger gemeinsamer Klangforschung mit den beiden Ausnahme-Perkussionisten Christian Dierstein und Dirk Rothbrust hat die Komponistin Rebecca Saunders für das Schlagzeug ein ganz eigenes Vokabular an Klängen entwickelt.

 

 

Im zweiten Konzert des Rebecca Saunders-Schwerpunkts werden am 7.9. die Werke „dust“ und „void“ – beide sind den beiden Schlagzeugern gewidmet – in einer neuen expansiven Version präsentiert. Für Rebecca Saunders gehört der Dialog mit Interpret*innen, gehört das gemeinsame Erkunden von Klangmöglichkeiten und ihrer inhärenten Zeit wesentlich zum Kompositionsprozess. Mit der Musikfabrik arbeitet die Komponistin bereits seit 1998 regelmäßig und zur beiderseitigen künstlerischen Begeisterung zusammen. „Die enge Zusammenarbeit mit Musiker*innen ist eine Inspiration, eine treibende Kraft“, bekannte sie in ihrer Münchener Dankesrede gegenüber den Musiker*innen des Ensemble Musikfabrik. „Wir sind ein Team, und so banal es auch wirken mag: Ohne Euch klingt unsere neue Musik nicht. Meine Arbeit ist oft eine Hommage an Euch, an Euer meisterhaftes Können, an die verblüffende Virtuosität, an die jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Eurem Instrument.“

 

 

Das Programm am 9. September wirft einen Blick auf die Zeit der Anfänge und schlägt von dort den Bogen zu gemeinsamen Projekten der jüngeren Zeit. Ein weiteres Highlight ist die Uraufführung des „Stabat Mater“ von Wolfgang Rihm. Tabea Zimmermann, Christian Gerhaher, Jörg Widmann und Tamara Stefanovich – Künstlerfreund*innen, die die Werke Wolfgang Rihms immer wieder ins klingende Leben begleitet haben und begleiten: Sie gestalten zusammen mit Musiker*innen der Berliner Philharmoniker einen ganzen Abend mit Wolfgang Rihms Musik, im Zentrum die Uraufführung des „Stabat Mater“, ein großes Duo für Bariton und Bratsche mit dem das Festival am 23. September endet.

 

 

Das diesjährige Musikfest Berlin findet nicht nur vor Ort in der Philharmonie, sondern auch online statt: Mitschnitte ausgewählter Konzerte sind in einer gemeinsamen Initiative des Musikfest Berlin, der Berliner Festspiele und der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker online abrufbar. Außerdem gibt es exklusive Gespräche mit beteiligten Künstler*innen sowie Essays rund um das Musikfest Berlin 2020 auf der Website der Berliner Festspiele zu sehen.

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